Einsatzgrundsätze

Einsatzgrundsätze

  • Die Einsätze des mobilen Teams für psychosoziale Notfälle werden stets vorgeschlagen und niemals aufgezwungen.
  • Die Reaktionen auf ein potentiell traumatisches Ereignis sind von Person zu Person verschieden und sind keine Anzeichen für eine besondere psychische Anfälligkeit.
  • Die Einsätze des Teams sind keine psychotherapeutischen Massnahmen: Die Opfer sind keine Patienten.
  • Die Mitglieder des Teams sind diplomierte Gesundheitsfachpersonen; sie kennen die Grundsätze der psychosozialen Nothilfe und halten ihr Fachwissen durch Weiterbildungen auf dem neuesten Stand.
  • Sie kennen ihre Grenzen und sind in der Lage, die Folgen zu erkennen, die ein traumatisches Ereignis auf sie selbst hat.
  • Die Einsätze sind von vornherein befristet: Statt sich als Ressource einzubringen, versuchen die Notfallbetreuer in erster Linie, die Ressourcen der Betroffenen zu mobilisieren, und dann die der Familien und der Gemeinschaft.
  • Das Ziel eines Einsatzes ist, den Betroffenen zu helfen, die Situation soweit es geht in den Griff zu bekommen.
  • Das Team arbeitet mit allen interessierten Stellen im Kanton zusammen (Jugendamt, Opferberatungsstellen, Ärzte, Seelsorger).