Auftrag

 Auftrag

Das mobile Team für psychosoziale Notfälle des Kantons Freiburg erbringt präventive Leistungen auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit zu Gunsten von Opfern von potentiell traumatischen Ereignissen und zu Gunsten ihrer Angehörigen: Es handelt sich um Menschen, die durch ein unerwartetes gewaltsames Ereignis einen Einschnitt in ihr Leben erfahren – wie etwa beim Suizid eines Angehörigen, bei Unfällen mit tödlichem Ausgang, schweren Verkehrsunfällen, Bränden, Gewalttaten, Raubüberfällen, Einbrüchen oder anderen potentiell traumatischen Situationen.

Sofortige psychosoziale Betreuung

Unser Team erbringt eine sofortige psychosoziale Betreuung vor Ort, wenn die klassischen Notdienste unsere Anwesenheit für notwendig erachten und die Opfer unsere Hilfe akzeptieren. Das Team kann nicht von der Bevölkerung direkt angefordert werden, sondern nur von der Polizei, der Rettungssanität oder der Feuerwehr. Zu diesem Zweck wählen diese Dienste eine spezielle Telefonnummer, und das Freiburger Netzwerk für psychische Gesundheit (FNPG) alarmiert darauf die Mitglieder des Teams, die Pikettdienst haben; die sind jeweils innerhalb von höchstens 60 Minuten vor Ort.

Psychologische Nachsorge

Unser Team erbringt auch ergänzende präventive Leistungen in Form von strukturierten Einzel- oder Gruppengesprächen. Dieses Angebot richtet sich an Personen, die in den Tagen, die auf ein potentiell traumatisches Ereignis folgen, noch intensive psychische Reaktionen zeigen – unabhängig davon, ob sie unmittelbar danach von uns psychologisch betreut wurden oder nicht. Die Anmeldung erfolgt über die Anlaufstelle des FNPG; diese beurteilt die Zweckmässigkeit einer Intervention unseres Teams und orientiert die Betroffenen über das weitere Vorgehen.

Alle unsere Leistungen sind Teil des Service public; sie werden vom Staat Freiburg finanziert und sind daher für die Personen, die sie beziehen, unentgeltlich.